Der BINGO Evolution Mini

Geborgenheit von Anfang an

  • Reha-Kinderwagen für die Kleinsten
  • Geborgene und sichere Positionierung durch komfortable und weiche Polsterung
  • Hohe Wirtschaftlichkeit dank modularem Fahrgestell - anpassbar auf die nächst größere Sitzeinheit
  • Multifunktionale Sitzeinheit mit 45° Sitzkantelung und verstellbarer Rückenneigung
  • Individuell anpassbar durch vielfältige Verstellmöglichkeiten
  • Mitwachsend
Icon crashgetestet  Icon Zuladung 
Erfolgreich
crashgetestet
nach ISO 7176-19 
Maximale
Zuladung 25 kg 
  • Schwarz mattSchwarz matt
  • Beere SoftBeere Soft
  •  Türkis SoftTürkis Soft
  •  Grau SoftGrau Soft
  •  Polster SchwarzSchwarz

TECHNISCHE DATEN

Sitzbreite 13 - 25 cm
Sitztiefe 12 - 27 cm
Kantelung Sitzeinheit  
Sitzeinheit in Fahrtrichtung 45°
Sitzeinheit gegen Fahrtrichtung 45°
Rückenhöhe 37 - 51 cm
Rückenwinkel 80° - 180° in 10° Schritten
Schulterhöhe 25,5 - 39,5 cm
Unterschenkellänge 16 - 30 cm
Kniewinkel 85° - 180°, stufenlos verstellbar
Maximale Zuladung 25 kg

VIDEO

Therapeutischer Nutzen

BINGO Evolution Mini ist ein Reha Kinderwagen, der aufgrund seiner Vielfältigkeit und des enormen Mitwachsvermögens nahezu universell für fast jedes Krankheitsbild, welches eine Sitzversorgung notwendig macht, einsetzbar ist. Er kann den Nutzer in der Wachstumsphase lange begleiten und ist zudem jederzeit schnell an neue Situationen anpassbar.

Durch die 45° Sitzkantelung und der davon unabhängigen möglichen Rückenneigung von bis zu 180° ist nahezu jede erdenkliche Lagerungsposition möglich. Abweichungen sind je nach Modell möglich, die genauen Angaben können den Technischen Daten entnommen werden.  Umfangreiches Zubehör, wie modulare Pelottierung oder Begurtung, erlauben eine ganz individuelle Unterstützung je nach vorhandener Notwendigkeit.

Die Kantelfunktion ist je nach Krankheitsbild eine unverzichtbare Eigenschaft, sowohl für die therapeutischen Ansätze, als auch für die alltägliche Nutzung.

Kinder die nicht in der Lage sind, sich ausreichend selbstständig zu positionieren, benötigen hier die besondere Unterstützung der variablen Sitzeinheit. Die Sitzposition hat nämlich nicht nur Einfluss auf die Körperfunktionen und Strukturen, sondern auch auf die Aktivität und Partizipation des Nutzers.

Wesentlich hierbei zu nennen:

  • Der Wechsel zwischen den drei physiologischen Sitzvarianten der aktiven, neutralen und passiven Sitzposition kann durch die Mechanik realisiert werden, wodurch die breitflächige Verteilung des Drucks des Körpergewicht somit gewährleistet wird, gleichzeitig wird auch Dekubitusprophylaxe betrieben.
  • Zudem bewirkt diese stete Variation ein Be- und Entlasten aller Muskelgruppen. Diese Tonusregulierung kann auf der einen Seite Spasmen verhindern und auf der anderen schwache Muskelgruppen aktivieren. So bewirkt z.B ein neutraler oder leicht negativer Sitzwinkel eine Betonung der dorsalen (rückseitigen) Muskelketten, wohingegen der positive Sitzwinkel oder die stark gekantelte Position eher die ventralen (bauchseitigen) Muskeln anspricht.
  • Ein Sitzwinkel von >90° kann sich positiv auf eine Streckspastik der Beine auswirken.
  • Ein Sitzwinkel von <90° hingegen wirkt sich eher positiv auf ein allgemeines Streckmuster des Rumpfes aus.
  • Eine negative Sitzkantelung vereinfacht den Transfer und kann somit Spasmen mindern.
  • Eine Veränderung der räumlichen Position führt zur Anregung des Herz- Kreislaufsystems, des Stoffwechsels und zu einer erhöhten Wahrnehmung durch Änderung des Blickfeldes.
  • Durch die mögliche Veränderung des Beckenwinkels und die dadurch stimulierte Rumpfmuskulatur kann die Wirbelsäule stabilisiert werden und Skoliosen so vermieden oder zumindest gestützt werden.
  • Die bedarfsorientierte Zurüstung von seitlichen Pelotten oder Begurtungen begünstigt die physiologisch und anatomisch korrekte Sitzposition. Hierdurch erreichte Rumpfstabilität führt zur idealen Schulung der Hand-Augen-Koordination des Kindes und zum Erlernen von physiologischen Bewegungsmustern der Oberen Extremität.