SWINGBO 2 XL

Solide. Aktiv - komfortabel positioniert. Auch in XL

  • Sitzkantelung von -5° bis +45°
  • Hohe Zuladung bis 100 kg und große Sitzbreiten bis 44 cm
  • Abduktionsrahmen
  • Mitwachsend in Sitztiefe und Rückenhöhe
  • Modulares Baukastensystem ermöglicht vielfältige Versorgungskonzepte
Icon crashgetestet  Icon Zuladung 
Erfolgreich
crashgetestet
nach ISO 7176-19 
Maximale
Zuladung 100 kg 
  • SchwarzSchwarz
  •  SilberSilber
  •  PerlrubinrotPerlrubinrot
  •  PerlnachtblauPerlnachtblau
  •  PerlenzianblauPerlenzianblau
  •  VerkehrsgelbVerkehrsgelb
  •  FeuerrotFeuerrot
  •  HimmelblauHimmelblau
  •  GelbgrünGelbgrün
  •  GraualuminiumGraualuminium
  •  SignalweißSignalweiß
  •  ReinorangeReinorange
  •  EisenglimmerEisenglimmer
  •  SignalblauSignalblau
  •  BlutorangeBlutorange
  •  ErikaviolettErikaviolett
  •  PerlviolettPerlviolett
  •  PerlbeigePerlbeige
  •  Schwarz mattSchwarz matt
  •  SignalviolettSignalviolett
  •  NachtblauNachtblau
  •  Weiß mattWeiß matt
  •  LichtgrünLichtgrün
  •  OzeanblauOzeanblau
  •  TürkisblauTürkisblau
  •  Eisenglimmer lightEisenglimmer light
  •  LachsorangeLachsorange
  •  PastellblauPastellblau
  •  KupfergoldKupfergold
  •  HellrosaHellrosa
  •  OlivgrünOlivgrün
  •  HimbeerrotHimbeerrot
  •  WeißgrünWeißgrün
  •  BlassgrünBlassgrün
  •  Pastellblau mattPastellblau matt
  •  PastellgelbPastellgelb
  •  Pastellviolett mattPastellviolett matt
  •  RoseRose
  •  SchilfgrünSchilfgrün
  •  SeidengrauSeidengrau
  •  Weißgrün mattWeißgrün matt
  •  ZitronengelbZitronengelb
  • AbstandsgewirkeAbstandsgewirke
  •  Beere SoftBeere Soft
  •  Türkis SoftTürkis Soft
  •  Grau SoftGrau Soft
  •  Polster SchwarzSchwarz

TECHNISCHE DATEN

Sitzbreite

32 cm

36 cm 40 cm 44 cm

Einbaubreite zwischen den Sitzaufnahmen

30,5 cm 34,5 cm 38,5 cm 42,5 cm

Sitztiefe

30 - 42 cm

34 - 46 cm 38 - 50 cm 38 - 50 cm

Sitzhöhe

41 - 51 cm bei allen Sitzbreiten

Sitzwinkel

-5° bis +45°

Rückenhöhe

Rücken winkel- und höhenverstellbar

41 - 50 cm 45 - 54 cm 50 - 59 cm 54 - 63 cm

Schiebebügel/-griffe abklappbar

40 - 50 cm 43 - 55 cm 45 - 57 cm 48 - 60 cm

Schiebebügel abklappbar und winkelverstellbar

40 - 50 cm 43 - 55 cm 45 - 57 cm 48 - 60 cm

Rückenwinkel

winkel- u. höhenverstellbare Rücken

75° - 115° oder von 80° - 120° (in 10° Schritten)

abklappbare Schiebebügel/-griffe

90° - 105° (in 5° Schritten)

Unterschenkellänge

20 - 41 cm

Fußbrettwinkel

-10° bis +10°

Antriebsraddurchmesser

22", 24"

Lenkraddurchmesser

5", 5,5", 7,5"

Sturz

3°, 6°, 9°

Zuladung

100 kg

Hilfsmittelnummer

18.50.03.2012

Therapeutischer Nutzen

Hierbei handelt es sich um die XL Variante des SWINGBO 2. Er ist mit 100 Kg der Belastbarste der gesamten SWINGBO-Familie, deckt die Sitzbreiten von 32 cm bis 44 cm ab und erreicht eine maximal einstellbare Sitzhöhe von 53 cm.

Mit diesem Systemrollstuhl wird die Nische zwischen Aktivrollstuhl und passivem Lagerungsrollstuhl geschlossen. Somit bietet er dem eingeschränkten Nutzer auch zusätzlich die Möglichkeit sein aktives Potenzial abzurufen.

Herausstellungsmerkmal dieser Alternative zum SWINGBO VTi XL ist der robuste Rahmenbau mit abduziertem Unter- und Oberzug. Das sorgt neben zusätzlicher Stabilität auch für einen gewissen Schutz der Unteren Extremität. Zudem bietet der Rahmen dem Nutzer auch die Möglichkeit, sich beim Umsetzen einfach abzustützen, was einen einfachen Transfer ermöglicht. Natürlich bieten wir hier zudem denselben umfangreichen Zubehörkatalog und diverse Einstellungs- und Sonderbauvarianten an, was eine individuell an den Nutzer angepasste Lösung bietet.

Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit der Sitzkantelung im Bereich -5° bis +45°.

Die Kantelfunktion ist je nach Krankheitsbild eine unverzichtbare Eigenschaft, sowohl für die therapeutischen Ansätze, als auch für die alltägliche Nutzung.

Kinder, die nicht in der Lage sind sich ausreichend selbstständig zu positionieren, benötigen hier die besondere Unterstützung der variablen Sitzeinheit. Die Sitzposition hat nämlich nicht nur Einfluss auf die Körperfunktionen und Strukturen, sondern auch auf die Aktivität und Partizipation des Nutzers.

Neben der Kantelfunktion sind ebenfalls die Einstellungsmöglichkeiten des Aktivgrades und das modulare Baukastensystem weitere Merkmale des SWINGBO 2. Das gestattet eine stete Anpassung des Rollstuhls an den Nutzer und seine individuellen Fähigkeiten und schult somit immens die koordinativen Fähigkeiten. Somit kann eine selbstständige Teilhabe am aktiven Leben ermöglicht werden.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass durch die diversen Einstellungsmöglichkeiten der Sitzfläche, des Sitz- und des Rückenwinkels und das umfangreich stabilisierende Zubehör, dem Betroffenen größtmögliche Sicherheit und Sitzstabilität geboten wird, ohne jedoch auf die aktive Nutzungsmöglichkeit des Stuhls zu verzichten. Zubehör, wie diverse Schiebegriffvarianten oder Sonderbaulösungen, sorgen zudem für eine Alltagserleichterung der Betreuungsperson.

Wesentlich hierbei zu nennen:

  • Der Wechsel zwischen den drei physiologischen Sitzvarianten der aktiven, neutralen und passiven Sitzposition, kann durch die Mechanik realisiert werden, wodurch die breitflächige Verteilung des Drucks des Körpergewichts wird gewährleistet wird, gleichzeitig wird auch Dekubitusprophylaxe betrieben.
  • Zudem bewirkt diese stete Variation ein Be- und Entlasten aller Muskelgruppen. Diese Tonusregulierung kann auf der einen Seite Spasmen verhindern und auf der anderen schwache Muskelgruppen aktivieren. So bewirkt z.B ein neutraler oder leicht negativer Sitzwinkel eine Betonung der dorsalen (rückseitigen) Muskelketten, wohingegen der positive Sitzwinkel oder die stark gekantelte Position eher die ventralen (bauchseitigen) Muskeln anspricht.
  • Ein Sitzwinkel von >90° kann sich positiv auf eine Streckspastik der Beine auswirken.
  • Ein Sitzwinkel von <90° hingegen wirkt sich eher positiv auf ein allgemeines Streckmuster des Rumpfes aus.
  • Eine negative Sitzkantelung vereinfacht den Transfer und kann somit Spasmen mindern
  • Eine Veränderung der räumlichen Position führt zur Anregung des Herz- Kreislaufsystems, des Stoffwechsels und zu einer erhöhten Wahrnehmung durch Änderung des Blickfeldes.
  • Durch die mögliche Veränderung des Beckenwinkels und die dadurch stimulierte Rumpfmuskulatur kann die Wirbelsäule stabilisiert werden und Skoliosen so vermieden oder zumindest gestützt werden.
  • Die bedarfsorientierte Zurüstung von seitlichen Pelotten oder Begurtungen begünstigt die physiologisch und anatomisch korrekte Sitzposition. Hierdurch erreichte Rumpfstabilität führt zur idealen Schulung der Hand-Augen-Koordination des Kindes und zum Erlernen von physiologischen Bewegungsmustern der Oberen Extremität.