BINGO TEEN

Komfort für große Abenteuer

  • Hohe Zuladung von bis zu 75 kg möglich
  • Enorm viel Platz für den Einsatz von Zusatzgeräten
  • Äußerst kompaktes Faltmaß
  • Abnehmbarer Rücken
  • Schnelles Drehen der Sitzeinheit ohne Werkzeug
  • Multifunktionale Sitzeinheit mit 45° Sitzkantelung und verstellbarer Rückenneigung
  • Mitwachsend in der Sitzbreite und Sitztiefe, der Rückenhöhe sowie der Unterschenkellänge
  Icon Zuladung 
Erfolgreich
crashgetestet
nach ISO 7176-19
und ANSI/RESNA WC-4
Maximale
Zuladung 75 kg 
  • Schwarz mattSchwarz matt
  • Beere SoftBeere Soft
  •  Türkis SoftTürkis Soft
  •  Grau SoftGrau Soft
  •  Polster SchwarzSchwarz

TECHNISCHE DATEN

  BINGO TEEN
Sitzbreite  28 - 40 cm
Sitztiefe 36 - 48 cm
Kantelung Sitzeinheit  
Sitzeinheit in Fahrtrichtung 45°
Sitzeinheit gegen Fahrtrichtung 45°
Rückenhöhe  65 - 85 cm
Rückenneigung  78° - 120° 
Unterschenkellänge 20 - 44 cm
Schiebegriffhöhe 87 - 119 cm 
Gesamtbreite  70 cm
Faltmaß (L x B x H)  140 x 70 x 70 cm 
Maximale Zuladung 75 kg
   
BINGO TEEN wurde nach ISO 7176-19 erfolgreich crashgetestet.
BINGO TEEN für den Gebrauch im BTW (Behindertentransportwagen) geeignet.

Therapeutischer Nutzen

BINGO TEEN ist ein Reha Kinderwagen, der aufgrund seiner Vielfältigkeit und des enormen Mitwachsvermögens nahezu universell für fast jedes Krankheitsbild, welches eine Sitzversorgung notwendig macht, einsetzbar ist. Er kann den Nutzer in der Wachstumsphase lange begleiten und ist zudem jederzeit schnell an neue Situationen anpassbar.

Durch die 45° Sitzkantelung und der davon unabhängigen möglichen Rückenneigung von bis zu 180° ist nahezu jede erdenkliche Lagerungsposition möglich. Abweichungen sind je nach Modell möglich, die genauen Angaben können den Technischen Daten entnommen werden.  Umfangreiches Zubehör, wie modulare Pelottierung oder Begurtung, erlauben eine ganz individuelle Unterstützung je nach vorhandener Notwendigkeit.

Die Kantelfunktion ist je nach Krankheitsbild eine unverzichtbare Eigenschaft, sowohl für die therapeutischen Ansätze, als auch für die alltägliche Nutzung.

Kinder die nicht in der Lage sind, sich ausreichend selbstständig zu positionieren, benötigen hier die besondere Unterstützung der variablen Sitzeinheit. Die Sitzposition hat nämlich nicht nur Einfluss auf die Körperfunktionen und Strukturen, sondern auch auf die Aktivität und Partizipation des Nutzers.

Wesentlich hierbei zu nennen:

  • Der Wechsel zwischen den drei physiologischen Sitzvarianten der aktiven, neutralen und passiven Sitzposition kann durch die Mechanik realisiert werden, wodurch die breitflächige Verteilung des Drucks des Körpergewicht somit gewährleistet wird, gleichzeitig wird auch Dekubitusprophylaxe betrieben.
  • Zudem bewirkt diese stete Variation ein Be- und Entlasten aller Muskelgruppen. Diese Tonusregulierung kann auf der einen Seite Spasmen verhindern und auf der anderen schwache Muskelgruppen aktivieren. So bewirkt z.B ein neutraler oder leicht negativer Sitzwinkel eine Betonung der dorsalen (rückseitigen) Muskelketten, wohingegen der positive Sitzwinkel oder die stark gekantelte Position eher die ventralen (bauchseitigen) Muskeln anspricht.
  • Ein Sitzwinkel von >90° kann sich positiv auf eine Streckspastik der Beine auswirken.
  • Ein Sitzwinkel von <90° hingegen wirkt sich eher positiv auf ein allgemeines Streckmuster des Rumpfes aus.
  • Eine negative Sitzkantelung vereinfacht den Transfer und kann somit Spasmen mindern.
  • Eine Veränderung der räumlichen Position führt zur Anregung des Herz- Kreislaufsystems, des Stoffwechsels und zu einer erhöhten Wahrnehmung durch Änderung des Blickfeldes.
  • Durch die mögliche Veränderung des Beckenwinkels und die dadurch stimulierte Rumpfmuskulatur kann die Wirbelsäule stabilisiert werden und Skoliosen so vermieden oder zumindest gestützt werden.
  • Die bedarfsorientierte Zurüstung von seitlichen Pelotten oder Begurtungen begünstigt die physiologisch und anatomisch korrekte Sitzposition. Hierdurch erreichte Rumpfstabilität führt zur idealen Schulung der Hand-Augen-Koordination des Kindes und zum Erlernen von physiologischen Bewegungsmustern der Oberen Extremität.